Aupair-Jahr im Palmenparadies

Wie kamen Sie auf die Idee, als Aupair nach Florida zu gehen?
Ich hatte die Idee schon länger, da ich es mir kaum vorstellen konnte, nach dem Abitur gleich zu studieren. Es war schon immer mein Traum, einmal nach Amerika zu reisen, am liebsten für eine längere Zeit. Zudem liegt mir die Arbeit mit Kindern, weshalb ich mich letztendlich dazu entschlossen habe, als Aupair nach Amerika zu gehen, zumal dies eine kostengünstige Variante dargestellt hat.

Seit wann und wo sind Sie in Florida und wie lange dauert Ihr Aufenthalt?
Ich bin seit Anfang November in Jacksonville und werde mindestens ein Jahr dort sein, voraussichtlich sogar um weitere sechs Monate verlängern.

Wie haben Sie ihren Aupair-Aufenthalt organisiert?
Ich habe mich über verschiedene Agenturen informiert und mich zunächst für eine Agentur entschieden, bei der ich leider keinen Erfolg hatte. Aus diesem Grund habe ich mich kurzfristig bei Ayusa-Intrax beworben und habe innerhalb kurzer Zeit den gesamten Bewerbungsablauf durchlaufen und die für mich perfekte Gastfamilie gefunden.

Welche Vorbereitungen mussten Sie vor Ihrer Abreise treffen?
Nach der Bewerbung und dem Match mit einer Gastfamilie ging es damit weiter, sämtliche Dokumente wie das Visum, ein polizeiliches Führungszeugnis, einen internationalen Führerschein und ähnliches zu beantragen. Den Flug hat dann letztendlich die Organisation gebucht und nach Koffer packen und Verabschiedungen ging es auch schon los.

Mit welchen Erwartungen sind Sie nach Florida gekommen?
Ich war eher nervös und aufgeregt auf das, was mich in Florida erwartet, als dass ich zu große Erwartungen hatte. Natürlich hofft man, dass alles mit der Gastfamilie gut läuft, dass man wie ein Familienmitglied behandelt wird und dass natürlich das Wetter in Florida im November deutlich schöner ist als in Deutschland.

Ihre ersten Eindrücke von Florida?
Palmen. Es hat sich angefühlt wie im Urlaub. Bereits aus dem Flieger sah alles sehr schön aus. Kaum kam man aus dem Flughafen, spürte man auch schon die warme Luft. Es ist ein sehr überwältigender Moment, zumal man das erste Mal seine Gastfamilie trifft und einem auf der Fahrt zum zukünftigen Zuhause erst einmal bewusst wird, dass dies die neue Heimat ist.

Wie gefällt Ihnen das Leben in einer amerikanischen Gastfamilie?
Das Leben in meiner Gastfamilie könnte mir nicht besser gefallen. Ich habe die für mich perfekte Gastfamilie gefunden und bin sehr glücklich, diesen Schritt gewagt zu haben. Ich werde behandelt wie ein Familienmitglied, durfte schon einige amerikanische Feiertage miterleben und viel über den amerikanischen Alltag erfahren. Erstaunlich ist jedoch, wie schnell man sich an alles gewöhnt und wie Dinge, die zu Beginn besonders waren, schnell normal werden.

Wie sieht ein typischer Tag in Ihrem Au Pair-Leben aus?
Mein Tag beginnt damit, dass ich um 6:30 Uhr aufstehe und frühstücke. Um 7 Uhr beginnt dann meine Arbeitszeit. Dreimal die Woche geht die Große zur Schule, sodass ich an diesen Tagen die Kinder morgens anziehe, wir gemeinsam spielen und gegen 9 Uhr zur Schule fahren. Dann mache ich Wäsche und andere leichte Hausarbeiten bis ich um 13 Uhr meine Gasttochter wieder abhole. Danach halten beide Kinder einen Mittagsschlaf, der mir etwas Zeit für mich gibt. Nachmittags haben wir dann Verabredungen mit anderen Kindern, gehen auf den Spielplatz oder an den Pool oder spielen und basteln zu Hause. Zwischen 16 und 17 Uhr kommen meine Gasteltern nach Hause und ich habe frei, helfe jedoch meistens beim Kochen und wir essen gemeinsam.

Wie unterscheidet sich das Leben in den USA von dem in Deutschland?
Mein Leben in den USA könnte sich kaum mehr von dem "alten" Leben in Deutschland unterscheiden. Zuvor bin ich zur Schule gegangen und habe somit viel Zeit für mich gehabt. Nun habe ich deutlich mehr Verantwortung und bin deutlich selbstständiger und erwachsener geworden.

Was machen Sie in Ihrer Freizeit in Florida?
Ich treffe mich viel mit meinen Freunden. Dann gehen wir ins Kino, an den Strand oder den Pool, zum Shoppen und ab und zu Feiern. Der Ausgleich tut sehr gut und ist wirklich wichtig für mich. Außerdem reise ich gerne und versuche, so viel wie möglich zu sehen.

Was genießen Sie am meisten am Leben in Florida?
Das Wetter ist wirklich super, vor allem im Vergleich zu Deutschland. Ich genieße das Reisen und die Freizeit mit meinen Freunden, aber auch die Zeit, die ich mit meiner Gastfamilie verbringe. All das macht die Zeit hier einfach einzigartig und besonders!

Vermissen Sie Dinge, die Sie aus Deutschland kennen?
Das Brot! Daran muss hier noch gearbeitet werden. Zum Glück habe ich einige, ganz gute Aufbackbrötchen im Supermarkt entdeckt, die es mir ein wenig leichter machen. Ansonsten gibt es jedoch nicht viel, das man hier nicht irgendwie besorgen oder auftreiben könnte. Außerdem ist man ja auch hier, um neue Dinge kennenzulernen.

Was waren die größten Schwierigkeiten, mit denen Sie zu kämpfen hatten?
Große Schwierigkeiten gab es bei mir bisher zum Glück noch nicht. Natürlich vermisst man mal die Liebsten zu Hause. Das Internet hilft jedoch sehr dabei, den Kontakt nach Deutschland aufrecht zu erhalten.

Wie sehen Ihre Zukunftspläne aus?
Nach meiner Rückkehr werde ich vermutlich nahe meiner Heimatstadt "Soziale Arbeit" studieren.

Was raten Sie Leuten, die als Aupair in die USA gehen möchten?
Man sollte sich bewusst sein, dass Kinder nicht immer nur niedlich sind, sondern, dass sie auch ihren eigenen Kopf haben. Außerdem muss man damit klar kommen können, feste Regeln zu haben und sich anzupassen. Man sollte außerdem wissen, dass man nicht nur zum Reisen und Spaß haben hier ist, sondern vor allem wegen der Kinder. Wenn man sich jedoch alles gut durch den Kopf gehen lässt und lange genug darüber nachdenkt, kann es ein einfach super Jahr werden!

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Visum im Schnellverfahren

Gerade angesichts der angespannten Wirtschaftslage müssen Unternehmen ihre Personal- und Geschäftsentscheidungen nicht selten unter Hochdruck treffen. Für Firmen in den USA entpuppt sich der Umgang mit der überlasteten amerikanischen Einwanderungsbehörde (United States Citizenship and Immigration Service – USCIS) dabei oft als großes Hindernis – die Bearbeitung von Geschäftsvisa für ausländische Arbeitskräfte geht schlicht nicht schnell genug vonstatten.

Bereits 2001 implementierte die USCIS das damals kontrovers diskutierte »Premium Processing Program«, welches eine Bearbeitungszeit innerhalb von Tagen anstatt Monaten verspricht. Gegen Zahlung einer Gebühr von 1.000 Dollar verspricht die USCIS, innerhalb von 15 Kalendertagen einen Behördenbescheid für qualifizierte Anträge zu erteilen: sei es in Form einer Genehmigung, einer Antragsablehnungsandrohung, einer Aufforderung, weitere Unterlagen vorzulegen, oder einer Ermittlungseinleitung aufgrund falscher Angaben. Ergeht innerhalb der Zeitspanne kein Bescheid, erstattet die Behörde die 1.000 Dollar zurück und bearbeitet den Antrag trotzdem weiter.

Derzeit hat die US-Einwanderungsbehörde folgende Nichteinwanderungs-Visakategorien für  teilnahmeberechtigt erklärt:

•E-1 Handelsvisum
•E-2 Investorenvisum
•H-3 Trainee
•L-1 in eine US-Filiale entsendete Fach- und Führungskräfte
•O-1 und O-2 Ausländer mit außergewöhnlichen Fähigkeiten/Erfolgen
•P-1, P-2 und P-3 Sportler und Künstler
•Q-1 Teilnehmer am internationalen
•Kulturaustausch
•H-1B temporäre qualifizierte Fachkräfte
•R-1 Mitarbeiter in Religionsgemeinschaften
•Fachkräfte, die unter das NAFTA-Abkommen mit Kanada und Mexiko fallen

Zwischenzeitlich wurden von der USCIS auch bestimmte Anträge auf die Greencard für teilnahmeberechtigt erklärt, von denen später jedoch wieder einige aus dem Programm genommen wurden.

Immerhin: Der »Premium Processing Service« war ein positiver erster Schritt, von dem die Geschäftswelt insbesondere in der heutigen turbulenten Zeit profitieren kann.

Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar, sondern dient ausschließlich der allgemeinen Information.

Über die Autorin:
Ellen von Geyso, J. D., LL. M. ist in Deutsch­land und Florida zugelassene Rechts­anwältin und Inhaberin der Anwaltskanzlei Ellen von Geyso, P. A. in Key Biscayne (Miami)
Telefon (305) 365-0325
E-Mail: info@vongeyso.com

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Aupair-Jahr im Palmenparadies

Wie kamen Sie auf die Idee, als Aupair nach Florida zu gehen?
Ich hatte die Idee schon länger, da ich es mir kaum vorstellen konnte, nach dem Abitur gleich zu studieren. Es war schon immer mein Traum, einmal nach Amerika zu reisen, am liebsten für eine längere Zeit. Zudem liegt mir die Arbeit mit Kindern, weshalb ich mich letztendlich dazu entschlossen habe, als Aupair nach Amerika zu gehen, zumal dies eine kostengünstige Variante dargestellt hat.

Seit wann und wo sind Sie in Florida und wie lange dauert Ihr Aufenthalt?
Ich bin seit Anfang November in Jacksonville und werde mindestens ein Jahr dort sein, voraussichtlich sogar um weitere sechs Monate verlängern.

Wie haben Sie ihren Aupair-Aufenthalt organisiert?
Ich habe mich über verschiedene Agenturen informiert und mich zunächst für eine Agentur entschieden, bei der ich leider keinen Erfolg hatte. Aus diesem Grund habe ich mich kurzfristig bei Ayusa-Intrax beworben und habe innerhalb kurzer Zeit den gesamten Bewerbungsablauf durchlaufen und die für mich perfekte Gastfamilie gefunden.

Welche Vorbereitungen mussten Sie vor Ihrer Abreise treffen?
Nach der Bewerbung und dem Match mit einer Gastfamilie ging es damit weiter, sämtliche Dokumente wie das Visum, ein polizeiliches Führungszeugnis, einen internationalen Führerschein und ähnliches zu beantragen. Den Flug hat dann letztendlich die Organisation gebucht und nach Koffer packen und Verabschiedungen ging es auch schon los.

Mit welchen Erwartungen sind Sie nach Florida gekommen?
Ich war eher nervös und aufgeregt auf das, was mich in Florida erwartet, als dass ich zu große Erwartungen hatte. Natürlich hofft man, dass alles mit der Gastfamilie gut läuft, dass man wie ein Familienmitglied behandelt wird und dass natürlich das Wetter in Florida im November deutlich schöner ist als in Deutschland.

Ihre ersten Eindrücke von Florida?
Palmen. Es hat sich angefühlt wie im Urlaub. Bereits aus dem Flieger sah alles sehr schön aus. Kaum kam man aus dem Flughafen, spürte man auch schon die warme Luft. Es ist ein sehr überwältigender Moment, zumal man das erste Mal seine Gastfamilie trifft und einem auf der Fahrt zum zukünftigen Zuhause erst einmal bewusst wird, dass dies die neue Heimat ist.

Wie gefällt Ihnen das Leben in einer amerikanischen Gastfamilie?
Das Leben in meiner Gastfamilie könnte mir nicht besser gefallen. Ich habe die für mich perfekte Gastfamilie gefunden und bin sehr glücklich, diesen Schritt gewagt zu haben. Ich werde behandelt wie ein Familienmitglied, durfte schon einige amerikanische Feiertage miterleben und viel über den amerikanischen Alltag erfahren. Erstaunlich ist jedoch, wie schnell man sich an alles gewöhnt und wie Dinge, die zu Beginn besonders waren, schnell normal werden.

Wie sieht ein typischer Tag in Ihrem Au Pair-Leben aus?
Mein Tag beginnt damit, dass ich um 6:30 Uhr aufstehe und frühstücke. Um 7 Uhr beginnt dann meine Arbeitszeit. Dreimal die Woche geht die Große zur Schule, sodass ich an diesen Tagen die Kinder morgens anziehe, wir gemeinsam spielen und gegen 9 Uhr zur Schule fahren. Dann mache ich Wäsche und andere leichte Hausarbeiten bis ich um 13 Uhr meine Gasttochter wieder abhole. Danach halten beide Kinder einen Mittagsschlaf, der mir etwas Zeit für mich gibt. Nachmittags haben wir dann Verabredungen mit anderen Kindern, gehen auf den Spielplatz oder an den Pool oder spielen und basteln zu Hause. Zwischen 16 und 17 Uhr kommen meine Gasteltern nach Hause und ich habe frei, helfe jedoch meistens beim Kochen und wir essen gemeinsam.

Wie unterscheidet sich das Leben in den USA von dem in Deutschland?
Mein Leben in den USA könnte sich kaum mehr von dem "alten" Leben in Deutschland unterscheiden. Zuvor bin ich zur Schule gegangen und habe somit viel Zeit für mich gehabt. Nun habe ich deutlich mehr Verantwortung und bin deutlich selbstständiger und erwachsener geworden.

Was machen Sie in Ihrer Freizeit in Florida?
Ich treffe mich viel mit meinen Freunden. Dann gehen wir ins Kino, an den Strand oder den Pool, zum Shoppen und ab und zu Feiern. Der Ausgleich tut sehr gut und ist wirklich wichtig für mich. Außerdem reise ich gerne und versuche, so viel wie möglich zu sehen.

Was genießen Sie am meisten am Leben in Florida?
Das Wetter ist wirklich super, vor allem im Vergleich zu Deutschland. Ich genieße das Reisen und die Freizeit mit meinen Freunden, aber auch die Zeit, die ich mit meiner Gastfamilie verbringe. All das macht die Zeit hier einfach einzigartig und besonders!

Vermissen Sie Dinge, die Sie aus Deutschland kennen?
Das Brot! Daran muss hier noch gearbeitet werden. Zum Glück habe ich einige, ganz gute Aufbackbrötchen im Supermarkt entdeckt, die es mir ein wenig leichter machen. Ansonsten gibt es jedoch nicht viel, das man hier nicht irgendwie besorgen oder auftreiben könnte. Außerdem ist man ja auch hier, um neue Dinge kennenzulernen.

Was waren die größten Schwierigkeiten, mit denen Sie zu kämpfen hatten?
Große Schwierigkeiten gab es bei mir bisher zum Glück noch nicht. Natürlich vermisst man mal die Liebsten zu Hause. Das Internet hilft jedoch sehr dabei, den Kontakt nach Deutschland aufrecht zu erhalten.

Wie sehen Ihre Zukunftspläne aus?
Nach meiner Rückkehr werde ich vermutlich nahe meiner Heimatstadt "Soziale Arbeit" studieren.

Was raten Sie Leuten, die als Aupair in die USA gehen möchten?
Man sollte sich bewusst sein, dass Kinder nicht immer nur niedlich sind, sondern, dass sie auch ihren eigenen Kopf haben. Außerdem muss man damit klar kommen können, feste Regeln zu haben und sich anzupassen. Man sollte außerdem wissen, dass man nicht nur zum Reisen und Spaß haben hier ist, sondern vor allem wegen der Kinder. Wenn man sich jedoch alles gut durch den Kopf gehen lässt und lange genug darüber nachdenkt, kann es ein einfach super Jahr werden!

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Versetzung nach Florida? Ungefährdet!

U.S. News & World Report kam zu diesem sehr guten Ergebnis für unseren Klasseprimus Florida, indem man, wie auch schon das Florida Department of Education in einer vergleichbaren Erhebung 2011, die "Florida Comprehensive Assessment Test"-Werte sowie die Zahl der Schüler, die sich für einen höheren Bildungsweg qualifizierten, heranzog.

Außerdem benotete man die Schulen danach, auf welchem Niveau sie ihre Schützlinge auf internationale Bachelor-Studiengänge vorbereiten. U.S. News betrachtete dabei nicht nur die allgemeinen Testergebnisse, sondern speziell auch die von Minoritäten und sozial Schwächeren.

Hier nun Floridas Gewinner-Schulen: Die "Design and Architecture High", die "Young Women’s Preperatory Academy" und die "International Studies Charter High School" in Miami Dade, die "Suncoast Community High School" in Palm Beach, die "Stanton College Prep" in Duval, die "Pine View School" in Sarasota und die "Edgewood Junior-Senior High School" in Brevard. Fast alle schafften es auch schon im letzten Jahr in die Top 25 Lister des "Florida Department of Education".

Hey, Sie! Eins. Versetzen nach Florida.

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Visum im Schnellverfahren

Gerade angesichts der angespannten Wirtschaftslage müssen Unternehmen ihre Personal- und Geschäftsentscheidungen nicht selten unter Hochdruck treffen. Für Firmen in den USA entpuppt sich der Umgang mit der überlasteten amerikanischen Einwanderungsbehörde (United States Citizenship and Immigration Service – USCIS) dabei oft als großes Hindernis – die Bearbeitung von Geschäftsvisa für ausländische Arbeitskräfte geht schlicht nicht schnell genug vonstatten.

Bereits 2001 implementierte die USCIS das damals kontrovers diskutierte »Premium Processing Program«, welches eine Bearbeitungszeit innerhalb von Tagen anstatt Monaten verspricht. Gegen Zahlung einer Gebühr von 1.000 Dollar verspricht die USCIS, innerhalb von 15 Kalendertagen einen Behördenbescheid für qualifizierte Anträge zu erteilen: sei es in Form einer Genehmigung, einer Antragsablehnungsandrohung, einer Aufforderung, weitere Unterlagen vorzulegen, oder einer Ermittlungseinleitung aufgrund falscher Angaben. Ergeht innerhalb der Zeitspanne kein Bescheid, erstattet die Behörde die 1.000 Dollar zurück und bearbeitet den Antrag trotzdem weiter.

Derzeit hat die US-Einwanderungsbehörde folgende Nichteinwanderungs-Visakategorien für  teilnahmeberechtigt erklärt:

•E-1 Handelsvisum
•E-2 Investorenvisum
•H-3 Trainee
•L-1 in eine US-Filiale entsendete Fach- und Führungskräfte
•O-1 und O-2 Ausländer mit außergewöhnlichen Fähigkeiten/Erfolgen
•P-1, P-2 und P-3 Sportler und Künstler
•Q-1 Teilnehmer am internationalen
•Kulturaustausch
•H-1B temporäre qualifizierte Fachkräfte
•R-1 Mitarbeiter in Religionsgemeinschaften
•Fachkräfte, die unter das NAFTA-Abkommen mit Kanada und Mexiko fallen

Zwischenzeitlich wurden von der USCIS auch bestimmte Anträge auf die Greencard für teilnahmeberechtigt erklärt, von denen später jedoch wieder einige aus dem Programm genommen wurden.

Immerhin: Der »Premium Processing Service« war ein positiver erster Schritt, von dem die Geschäftswelt insbesondere in der heutigen turbulenten Zeit profitieren kann.

Dieser Artikel stellt keine Rechtsberatung dar, sondern dient ausschließlich der allgemeinen Information.

Über die Autorin:
Ellen von Geyso, J. D., LL. M. ist in Deutsch­land und Florida zugelassene Rechts­anwältin und Inhaberin der Anwaltskanzlei Ellen von Geyso, P. A. in Key Biscayne (Miami)
Telefon (305) 365-0325
E-Mail: info@vongeyso.com

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Auf und ab: Neue US-Visa-Gebühren

Das gab das U.S. Department of State kürzlich in einer Pressemitteilung bekannt. Die neuen Gebühren sind seit dem 13. April 2012 gültig.

Wer als Tourist oder Student beziehungsweise Geschäftsreisender ins Land kommt, zahlt leider mehr. Waren es bisher 112 Euro für die Visaanträge der Kategorien B, C, D, F, I, J und M, sind es seit dem 13. April 2012 nunmehr 128 Euro. Auch vorübergehend Beschäftigte legen bei der Visumsbeantragung drauf. Vormals wurden für die Visa der Kategorien H, L, O, P, Q und R 120 Euro fällig. Fortan sind es 152 Euro.

Handels-, Investoren- und Verlobten-Antragsteller aufgepasst! Ihre Gebühren sinken. Das K-Verlobtenvisum kann jetzt für 192 statt bisher 280 Euro beantragt werden und das E-Handels- und Investorenvisum nun für 216 statt bisher 312 Euro.

Wenn Ihr Visumsantrag bereits in Bearbeitung ist, haben Sie Glück. Die US-Konsulate verlangen bis zum 12. Juli 2012 nicht, dass der Differenzbetrag zu den erhöhten Gebühren beglichen werden muss.

Nichtsdestotrotz sollten Sie den Fehlbetrag für den "Ernstfall" zu Ihrem Konsulats-Interviewtermin in Frankfurt, München oder Berlin mitbringen, damit Sie ihn aus der Tasche zaubern können, wenn Ihr "Officer" doch danach verlangt.

Sorry, aber die Differenz zu den niedrigeren E- und K-Visums-Gebühren ist nicht erstattungsfähig.

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Versetzung nach Florida? Ungefährdet!

U.S. News & World Report kam zu diesem sehr guten Ergebnis für unseren Klasseprimus Florida, indem man, wie auch schon das Florida Department of Education in einer vergleichbaren Erhebung 2011, die "Florida Comprehensive Assessment Test"-Werte sowie die Zahl der Schüler, die sich für einen höheren Bildungsweg qualifizierten, heranzog.

Außerdem benotete man die Schulen danach, auf welchem Niveau sie ihre Schützlinge auf internationale Bachelor-Studiengänge vorbereiten. U.S. News betrachtete dabei nicht nur die allgemeinen Testergebnisse, sondern speziell auch die von Minoritäten und sozial Schwächeren.

Hier nun Floridas Gewinner-Schulen: Die "Design and Architecture High", die "Young Women’s Preperatory Academy" und die "International Studies Charter High School" in Miami Dade, die "Suncoast Community High School" in Palm Beach, die "Stanton College Prep" in Duval, die "Pine View School" in Sarasota und die "Edgewood Junior-Senior High School" in Brevard. Fast alle schafften es auch schon im letzten Jahr in die Top 25 Lister des "Florida Department of Education".

Hey, Sie! Eins. Versetzen nach Florida.

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